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4 unverzichtbare Tipps zum Stillen für gesunde Brüste
- Von An Hermans - Hebamme und Stillberaterin
Gesunde Brüste, glückliche Mama: 4 unverzichtbare Tipps
Stillen ist ein wunderschöner Prozess, aber es fordert auch viel von deinem Körper. Eine gute Brustgesundheit ist der Schlüssel, um Beschwerden zu vermeiden und diesen besonderen Moment mit deinem Baby weiterhin genießen zu können. Unten findest du wichtige "Do's and Don'ts" zu vier entscheidenden Themen.
Muttermilch: die goldene Medizin
Deine eigene Milch ist nicht nur die beste Nahrung für dein Baby, sondern auch ein wirkungsvolles Hilfsmittel für deine eigene Brustpflege. Sie enthält antibakterielle und heilende Eigenschaften.
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Tipp: Nach dem Stillen ein paar Tropfen Muttermilch auf die Brustwarzen geben und an der Luft trocknen lassen. Das spendet der Haut Feuchtigkeit und hilft Wunden schneller zu heilen.
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Nicht: Verwende keine Muttermilch, wenn du den Verdacht hast, dass du eine Pilzinfektion (wie Soor) hast; die Zucker in der Milch können den Pilz nämlich nähren.
Eis und Kühlen: Linderung bei Milcheinschuss
Wenn sich deine Brüste durch Milchstau oder Schwellung hart und schmerzhaft anfühlen, kann Kälte enorme Erleichterung bringen.
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Tipp: Lege sehr häufig ein Coldpack oder Eis auf deine Brüste, um Milchstau und lokale Entzündungsreaktionen zu hemmen. Das geht auch vor dem Stillen!
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Nicht: Lege Eis niemals direkt auf die nackte Haut; wickle es immer in ein dünnes Handtuch, um Verbrennungen zu vermeiden. Vermeide alle Formen von Wärme und Druck auf die Brust(en), um brustunterstützend loszulegen.
Ragaden: Vorbeugen ist besser als Heilen
Ragaden entstehen meist durch eine falsche Anlegetechnik oder unsachgemäßen Gebrauch der Milchpumpe. Achte auf deine Händehygiene und reinige oder ersetze Hilfsmittel regelmäßig, um Infektionen zu vermeiden.
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Tipp: Achte genau auf das Anlegen; dein Baby sollte einen großen Teil der Brust erfassen. Verwende eventuell Muttermilch, Lanolin-Salbe oder Bio-Kokosöl, um die Haut geschmeidig zu halten und das natürliche Feuchtigkeitsgleichgewicht wiederherzustellen.
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Nicht: Greife nicht zu einem Stillhütchen, sondern schau dir an, wie diese Wunde entstanden ist. Korrigiere das Anlegen deines Babys (indem du das Vakuum mit deinem kleinen Finger löst und es erneut versuchst) oder passe die Nutzung deiner Milchpumpe an. Bitte bei Bedarf deine Hebamme oder Stillberaterin um Rat.
Abpumpen: anregen ohne zu erzwingen
Abpumpen kann helfen, die Produktion anzuregen/aufrechtzuerhalten oder einen Vorrat anzulegen, aber mach es in Maßen!
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Tipp: Achte darauf, dass das Brustschild die richtige Größe für deine Brustwarze hat, und stelle die Saugkraft der Pumpe angenehm ein. Pumpe in einer entspannenden Umgebung und möglichst mit deinem Baby in der Nähe (Foto, Video, Tonaufnahme), um den Milchfluss zu fördern. Um einen Vorrat anzulegen, pumpst du am besten kurz nach dem morgendlichen Stillen nach (ab 14 Tagen). Am Abend ist deine Produktion möglicherweise etwas geringer.
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Nicht: Pumpe nicht übermäßig zwischen den Stillmahlzeiten, wenn das nicht nötig ist. Das führt zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und kann zu Überproduktion führen, was das Risiko für Milchstau und Brustentzündung erhöht.
- Von An Hermans - Hebamme und Stillberaterin

